Für die Augen: befragen Sie Ihren Augenarzt.
WÄHREND DER REISE:
Autoreise
Regelmäßige Pausen einlegen. Möglichst Nachtfahrt meiden bei Glaukom-Erkrankungen.
Keine beengende Kleidung tragen (offener Hemdkragen).
Schiffsreise
Nicht geeignet für Menschen, die unter einer schweren chronischen Erkrankung leiden (z.B. Glaukom). Auch das mögliche Auftreten von Rezidiven (=Wiederaufflammen von entzündlichen Erkrankungen) sollte bedacht werden. Das spricht gegen lange Schiffsreisen!
FLUGREISEN
Allgemein gilt, wer sich in einer Berghöhe von zirka 2.400 Meter ohne Probleme aufhalten kann, ist flugtauglich. Diese dünne Luft kann aber für Menschen mit Herz- und Kreislauferkrankungen gefährlich werden. Wenden Sie sich bitte vorsorglich an Ihren behandelnden Arzt. Menschen mit chronischen schwerwiegenden Erkrankungen sollten bei der Buchung, spätestens aber vor Antritt der Reise die Fluggesellschaft informieren.
Häufig erhält man dort ein Formular, das vom Hausarzt ausgefüllt werden muß. Dieser vermerkt darauf die Diagnose und eine Beurteilung über die Flugtauglichkeit.
Zeitverschiebungen: Es kann u.a. zu Schlafrhythmusstörungen kommen.
Wichtig für Glaukom- Patienten, die gewohnte Zeitspanne zwischen den Gaben der Augentropfen einzuhalten.
Diabetiker sind besonders betroffen. Sie sollten sich von einem flugmedizinisch erfahrenen Arzt beraten lassen.
AM URLAUBSORT:
KLIMA
Ein gutes Klima trägt wesentlich zum Wohlbefinden und zur Erholung bei.
Wetterwechsel verursacht bei vielen Menschen:
- Migräne >>Link
- Kopfschmerzen >>Link
- Glaukom- Anfälle Glaukom >>Link
Günstiges Klima für Augenkranke
Bei rezidivierenden Augenerkrankungen: Lider, Bindehaut, Hornhaut, Iritis, Retinitis:
Kurz - Aufenthalte im:
• Mittelgebirgsklima: z.B. Schwarzwald
• Hochgebirgsklima der Alpen: z.B. Davos
• Seeklima: z.B. Nordsee-Inseln, Bretagne
Quelle: Anregungen aus „Der Reise-Doktor“ von Manfred
Boksch, BLV-Verlagsgesellschaft München, Wien, Zürich, 1988